Das diesjährige Frühlingssingen am 14. April in der Stadthalle Ingelingen wurde vom MGV Stachenhausen ausgerichtet. Herr Sitzenfrei eröffnete den Abend mit dem Kanon „Ich lieb den Frühling“, der von allen Anwesenden vom Platz aus gesungen wurde.

Der Stachenhäuser Vorstand Michael Landes begrüßte die Gäste und drückte aus, dass er auch das traditionelle Frühlingssingen im Wandel zur Moderne sehe. Früher sei hauptsächlich Silcher und Mozart gesungen worden, heute stehen Stücke von Udo Lindenberg, Freddy Mercury und Udo Jürgens auf dem Programm.

Die gemeinsamen Männerchöre bildeten den Anfang der gesanglichen Vorträge.

Dann wünschte Gerhard Sprügel, der den Abend moderierte, allen Chören ein gutes Gelingen. Vor den Auftritten Chöre stellte er an den oder die jeweiligen Vorsitzenden verschiedene Fragen zu den Vereinen: (Wie viele aktive und passive Mitglieder? Was macht ihr nach der Singstunde? Was sind eure größten Pobleme? Welche Veranstaltungen habt ihr das Jahr über? Wer sucht das Liedgut aus? Wie lange ist euer Dirigent bereits im Amt?) Natürlich wurden diese Fragen oft auch auf humorvolle Weise beantwortet und so gestalteten diese Interviews den Abend auch sehr kurzweilig.

 

Hermuthausen-Buchenbach

Die beiden Vorsitzenden Siglinde Rumm und Jutta Stier berichteten, dass die Hermuthäuser derzeit 28 aktive und 35 passive Mitglieder haben, dazu kommen vom Buchenbacher Verein nochmals 20 aktive und 70 passive Mitglieder. Dieser Zusammenschluss sei erforderlich gewesen, da es am Nachwuchs fehle.

 

 

 

 

Stachenhausen

Der Vorstand Michael Landes bedauerte ebenfalls, dass zu wenig junge Sänger nachkommen. Der Verein hat 28 aktive Sänger.

 

 

 

 

 

 

 

Garnberg

Der zweite Vorsitzende Adalbert Merkle musste  als unser derzeit größtes Problem ebenfalls  Nachwuchssorgen angeben, insbesondere im Männerchor, weshalb dieser auch heute nicht mit eigenen Liedbeiträgen dabei ist. Er teilte mit, dass wir insgesamt 140 Mitglieder haben, davon 40 aktive Sängerinnen und 27 aktive Sänger.

 

 

 

 

 

 

 

In der Pause hatte Gerhard Sprügel eine Überraschung für das Publikum bereit. Er kündigte sich selbst mit einem Soloauftritt an und betrat dann in Morgenmantel und Badeschlappen die Bühne. Dann begann er sein Solo zu singen, allerdings nur als Playback. In Abänderung eines Hits von Andrea Berg schallte es durch die Halle „Ich hab mich 1000 mal gewogen, ich machte 1000 mal Diät…“ Die Zuschauer haben das mit Gelächter aufgenommen und sowohl mitgeklatscht als auch mitgesungen.

 

 

 

 

 

 

Weldingsfelden

Vorstand Manuel Zenkert konnte sich als einziger nicht über Nachwuchsmangel beklagen. Seit Jahren hat  Weldingsfelden einen sehr großen und auch sehr jungen Männerchor.

 

 

 

 

 

 

Nach der Pause hatten auch noch der Hermuthäuser Chor Drundernei sowie unser Projektchor 111 ihre Auftritte und schließlich sangen noch die gemeinsamen gemischten Chöre. Beim letzten Stück haben Wolfgang Dörr und der Hermuthäuser Sänger Bernd xxx gemeinsam die Solostellen gesungen. Das war ein sehr schöner Abschluss für diesen Abend.

In seinem Schlusswort dankte Michael Landes allen Beteiligten und wies im Übrigen noch darauf hin, dass im nächsten Jahr wir Garnberger das Frühlingssingen organisieren.