Die Sängerinnen und Sänger waren am 7. Juli 2018 bei wunderschönem Sommerwetter „Rund um den Hahnenkamm“ unterwegs. Dieser Höhenzug, ein Ausläufer der fränkischen Alb, war das Ziel des jährlichen Vereinsausfluges. Die erste Station Spielberg mit seiner Burg aus der Stauferzeit begeisterte alle auch deshalb, weil der Bildhauer Ernst Steinacker dort viele seiner Skulpturen sowohl rund um die Burg als auch im Innenhof ausstellt. So konnte neben der herrlichen Rundumsicht auch zeitgenössische Kunst bewundert werden.

Nach einer Stärkung mit Sekt, Brezeln und Hefezopf ging es dann weiter nach Heidenheim, wo das Heidenbrünnlein, eine Quelle aus vorchristlicher Zeit sowie das Münster besichtigt wurden. Im Altarraum der Kirche hat der Chor ein paar Lieder vorgetragen. Bei „Donna nobis pacem“, „Geh aus mein Herz“ und „Morning has broken“ haben auch die weiteren Besucher des Münsters andächtig zugehört.

Ein Spaziergang wurde auf die „Gelbe Bürg“, ein Berg des Hahnenkamms, unternommen. Ein weiter Ausblick entschädigte uns für den kleinen Anstieg auf die Aussichtsplattform.

In Graben war nach dem Mittagessen die „Fossa Carolina“ der nächste Programmpunkt. Dieser Kanal wurde zur Zeit Karl des Großen angelegt und sollte eine Verbindung zwischen Donau und Rhein herstellen. Schließlich folgte noch die letzte Station Weißenburg, wo das Reiterkastell Biriciana aus der Römerzeit sowie die benachbarte Römertherme besichtigt wurden und wo es für alle Gelegenheit zu einem Bummel durchs Städtchen gab.

Zu all diesen geschichtsträchtigen Orten hatte Hans-Henner Kownatzki sehr fachkundige und interessante Informationen vorbereitet, die er in seiner gewohnt kurzweiligen und humorvollen Art vortrug. Dafür nochmals ein großes Dankeschön an ihn sowie auch an das Ehepaar Sitzenfrei, die alles wieder bestens organisiert haben.